
Unter Pop-Verdacht stand Samara Lubelski im Laufe ihrer Karriere bisher wahrlich nicht. Die gebürtige New Yorkerin mit einer Vorliebe für Deutschland hat durch ihre Zugehörigkeit zu Bands wie Hall Of Fame und Tower Recordings längst Underground-Kultstatus erreicht. Auf „Future Slip“, ihrem fünften Solo-Album, macht Samara, was sie immer wollte. Eine Pop-Platte. Delikater Psychedelic-Pop, erwachsen vorgetragen mit einer Stimme wie rauer Samt. Elegant und im besten Sinne sophisticated, catchy, melancholisch und bittersüß. Ihre Pizzicato-Psych Violine und ihre sinistren Bassläufe begleitet Steve Shelley (Sonic Youth) an den Drums und für die Produktion ist Thurston Moore verantwortlich. P.G. Six und Matt Valentine, in dessen Band MV&EE and the Golden Road Samara fester Bestandteil ist, sind als Sidemen dabei wie auch das Stuttgarter Freeform-Psych-Kraut-Kollektiv Metabolismus. Samara Lubelski tränkt Licht mit Schatten und ermöglicht so die Wahrnehmung von Tiefe. Die Brattleboro Connection, einst verantwortlich für die Entstehung der New-Weird-Amerika-Bewegung, dokumentiert den Einstieg in eine neue Dimension.
Am Donnerstag, 19. November, gastiert Samara Lubelski mit der finnischen Elektronik-Waldfee Kuupuu im Rahmen der Unrock Series in der Kulturrampe am Großmarkt.
Genre: Psychedelic-Pop
Label / Vertrieb: Ecstatic Peace / Import
Release: 19. Oktober 2009
www.samaralubelski.com
