Für die beste Idee zur Imagekampagne “Krefeld – Schön hier” wurden nahezu 200 Ideen eingereicht, die aufzeigen sollten, wie unsere Heimatstadt noch schöner werden kann. Davon hatte die Jury 98 Ideen als realisierbar angesehen und vorgestellt. Folgende drei Ideen sind übrig geblieben und stehen noch bis Ende des Monats zur Endabstimmung bereit.
Büchertürme, das sind im ganzen Stadtgebiet verteilte Säulen, die in Sichthöhe auf zwei gegenüberliegenden Seiten mit Glastüren ausgestattet sind und sich öffnen lassen. Im Innern befinden sich Regalbretter mit Büchern, die von jedem Interessierten mitgenommen werden können. Jeder kann auch aus eigenen Beständen Bücher dort einstellen und der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Die Jury war der Ansicht, dass von dieser Idee, die von Heinke Reuter eingereicht wurde, alle profitieren können. Menschen, die Bücher lesen, haben gelesene Bücher zu Hause oft liegen. Hier wird eine Gelegenheit geschaffen, diese an Andere weiterzugeben. Die Jury könnte sich mehrere Büchertürme an öffentlichen Orten in den Stadtbezirken vorstellen.
Ein Mehrgenerationenspielplatz ist eine Idee, die gleich zweimal eingereicht wurde. Sowohl Katrin Kuhn als auch der Verein „Sport für betagte Bürger“ möchten, dass ein solcher Platz errichtet wird. Geräte, die einfach zu bedienen sind und von untrainierten und trainierten Menschen benutzt werden können, sollen vor allem weniger sportliche und ältere Menschen motivieren, sich mehr zu bewegen. Durch sanfte Bewegungen werden Muskulatur gestärkt und motorische Fähigkeiten trainiert. Ein bestehender Kinderspielplatz sollte so erweitert werden, um das Miteinander von jungen und älteren Menschen zu fördern. Die Jury sieht das steigende Interesse der älteren Generation, sich fit zu halten und etwas für die Gesundheit zu tun.
Bei der Idee unter dem Motto „Summer Street“ soll die Stadt ihren Bürgern zeitlich begrenzt und mit geringen Investitionskosten Straßen ohne Autos schenken. Frei nach dem Motto „Sonntags gehört die Straße den Menschen“ wird damit viel Lebensqualität geschaffen. So führte Christian Kraus seine Idee ein. Die Jury könnte sich vorstellen, dass das Budget aufgeteilt wird, so dass „Summer Street“ nicht nur einmalig veranstaltet werden kann. Mit der Sperrung einer Straße für einen Tag ist es dabei nicht getan. Vielmehr sollte ein Veranstaltungsprogramm die autofreie Straße in neuer Form erlebbar machen.
Die drei Ideen stehen auf der Website www.krefeld-schoen-hier.de zur Abstimmung bereit.
